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Hilfe nach der Diagnose

Eine Demenz entwickelt sich schleichend. Oft werden erste Anzeichen übersehen. Oder Betroffene und Angehörige finden Entschuldigungen für ein verändertes Verhalten. Schließlich kann jeder einmal etwas vergessen...

 

Spätestens dann, wenn der Haus- oder Facharzt die Diagnose Alzheimer oder Demenz gestellt hat, ist es gut, wenn die betroffenen Personen oder Familien sich Unterstützung holen.

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Das könnte beispielsweise so aussehen:

Frau M. meldet sich mit ihrem Vater, der die Diagnose Alzheimer erhalten hat, zu einer Beratung an. Um nichts zu vergessen, hat sich Frau M. ihre Fragen stichpunktartig aufgeschrieben:

o   Wie bekommt ihr Vater eine Pflegestufe?

o   Was ist eine Vorsorgevollmacht?

o   Wie kann gewährleistet werden, dass der Vater seine Medikamente regelmäßig einnimmt?

o   Warum kann ihr Vater sich an bestimmte Sachen sehr gut, an andere gar nicht erinnern?

o   Wie können sie das Thema bei den Nachbarn ansprechen?

 

Auch Herr M. hat Fragen:

o   Warum darf er nicht mehr Auto fahren? Und wie soll er nun in seinen Kegelclub kommen?

o   Wie lange wird er so allein zu Hause weiter wohnen können?

o   Wird er seinen Hund später mal mit in ein Pflegeheim nehmen können?

 

 ... und so könnte es weitergehen:

Frau M. besucht zukünftig die Selbsthilfegruppe für Angehörige im Familienzentrum. Dort kann sie sich mit anderen Betroffenen austauschen und findet Rat und Trost.

Die Pflegekasse erteilt die Pflegestufe Null. Nun besucht ein Seniorenbegleiter den Vater regelmäßig. Er geht ihm spazieren, macht Gedächtnistraining und erinnert ihn telefonisch an den Kegelabend.

Eine Pflegebegleiterin steht Frau M. telefonisch für ihre Fragen zur Verfügung. Einmal im Monat treffen sie sich auf eine Tasse Kaffee und Frau M. kann in einem vertrauensvollen Gespräch ihre Probleme ansprechen.

Zu den Veranstaltungen für Menschen mit und ohne Demenz im Familienzentrum begleitet Frau M. ihren Vater gern. Mal ist eine Therapeutin mit ihren Alpakas zu Besuch, mal bieten die Kinder aus dem Kinderhaus ein kleines Programm. Immer haben Frau M. und ihr Vater viel Spaß dabei und die Krankheit kann für einen Nachmittag vergessen werden.

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Großes Foto: ©Fotolia/ Peter Maszlen
Kleines Foto: ©iStockphoto.com/Fred Froese

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