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Familieninitiative Radebeul e.V.

Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, die Erziehungsfähigkeit von Eltern zu fördern und zu unterstützen, generationenverbindend zu arbeiten und sich für die Chancengleichheit von Mann und Frau einzusetzen.

... Vereinsgeschichte

Hintergründe

Die Zielsetzung des Vereins ergab sich aus der besonderen Situation der Gründerinnen, die als Eltern schon in der DDR mit ihren Kindern unübliche Wege beschritten, indem sie z.B. ihren Kindern nicht den durch die Krippe verordneten starren Zeitplan zumuteten und sich aktiv mit ihrer Elternrolle auseinander setzten. Die Familieninitiative Radebeul e.V. hatte es sich seit ihrer Gründung am 8. März 1990 zum Ziel gesetzt, jungen Eltern Mut und Anregung für ihre Aufgabe zu geben, um dadurch die Entwicklung der Eltern-Kind-Beziehung sowie die Entfaltung des Kindes zu einem „selbst – bewussten“ Menschen zu fördern. Der Verein wollte mit dem Aufbau eines „multifunktionalen Bildungs-, Informations- und Kommunikationszentrums zur Förderung der Erziehungsfähigkeit der Eltern“ auch der Isolation von Frauen, die in der DDR zu etwa 90 Prozent berufstätig waren, vorbeugen. Ziel war es auch, mehr Kinder- und Familienfreundlichkeit zu erreichen und generationsverbindend zu wirken. Auch heute sind diese Ziele aktuell, wie zu Zeiten der Vereinsgründung.

 
Bereits seit 1990 hatten sich Vorstand und Mitglieder um das Haus Altkötzschenbroda 20, einen alten im Laufe der Zeit völlig heruntergekommenen Bauernhof bemüht. Im September 1991 wurde dem Verein der Karl Kübel Preis für beispielhafte Eltern-Kind-Initiativen verliehen. Mit dem Preisgeld des Karl Kübel Preises war es der Familieninitiative möglich, am 17.2. 1992 das Haus in Altkötzschenbroda, einem alten Dorfkern, der jetzt Sanierungsgebiet der Stadt Radebeul ist, zu erwerben.

Unterstützung erhielt der Verein durch Stadt und Land, sowie die Robert Bosch Stiftung. Das Familienzentrum wurde mit seinen beispielhaften Zielsetzungen Bundesmodellprojekt.

 
Vielfältige Angebote über den gesamten Lebensbogen konnten nun unter einem Dach zusammengeführt werden: Babytreffs und Kurse für Eltern mit kleinen Kindern fördern die Lust am gemeinsamen Tun, für Schulkinder gibt es Hausaufgabenbetreuung und Ferienprogramme, Senioren bilden sich in Sprachen fort, turnen und singen. Gemeinsam werden von allen Generationen Feste organisiert und Kreativkurse besucht.

Das Herz der Kommunikation im Haus ist das familienfreundliche Cafe.

Von 2005 bis 2007 war das Familienzentrum  Modellstandort für das Landesmodellprojekt „Familienbildung in Kooperation mit Kindertagesstätten“ und konnte damit seine Arbeit aktiv in die ländlichen Regionen des Landkreises Meißen verstärken. Seit Januar 2007 ist das Familienzentrum eines von bundesweit über 500 durch Bundesmittel geförderten Mehrgenerationenhäusern, das einzige im Landkreis Meißen.

Aktuelle Projekte

Wir sind bemüht, unseren Besucherinnen und Besuchern Angebote möglichst aus einer Hand zu bieten und Ihnen die Unterscheidung nach Konzepten, Projekten oder Geldgebern zu ersparen. Derzeitige Projekte - im klassischen Sinn - sind:

  1. eine Seniorenbegegnungsstelle
  2. eine Beratungs- und Vermittlungsstelle für Kindertagespflege
  3. ein Familienzentrum
  4. eine Fachberatungsstelle für Familienbildung in Kindertagesstätten
  5. einen Infopunkt für Demenz & Pflegebegleitung

Gemeinsam sind diese Projekte als Mehrgenerationenhaus Radebeul erlebbar.

Vorstand

Carsten Sommer - Vorstandsvorsitzender

Familieninitiative Radebeul e.V.
Altkötzschenbroda 20 - 01445 Radebeul

 
Email. vorstand  familieninitiative de

weiterer Vorstand:

Anne Bürger
Cornelia Fleischhauer
Andrea Florenz

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Geschäftsstelle

Familieninitiative Radebeul e.V.
Altkötzschenbroda 20 - 01445 Radebeul

Tel. 0351/83 973-21
Fax. 0351/83 973-25 - Email. mathias.abraham  familieninitiative de

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Satzung

unsere Satzung zum Download.

  • Freistaat Sachsen
  • BMFSFJ
  • Landkreis Meißen
  • Stadt Radebeul
  • Sparkasse Meißen
  • Interessenverbund sächsischer Mehrgenerationenhäuser e.V.